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 Katholizismus
nora Offline




Beiträge: 571

16.03.2007 19:13
Die katholische Kirche steht in ihren Grundfesten nicht auf dem Boden der Bibel antworten

Jedem bibeltreuen Christen sollte jetzt endlich klar sein:

Die katholische Kirche steht in ihren Grundfesten nicht auf dem Boden der Bibel.

Das haben die letzten Wochen eindeutig dokumentiert.

So erschien das Buch von Papst Johannes Paul II. mit dem Titel "Maria, Stern des Morgens".

Darin beschreibt der Papst die Bedeutung der Gottesmutter im neuen Jahrtausend und stimmt geradezu eine Hymne auf die Jesus-Mutter an.

In aller Ausführlichkeit breitet er noch einmal alle Lehren der katholischen Kirche in Bezug auf Maria aus.

So schreibt er z. B.:

"Die Seele Marias wurde nie von der geringsten Sünde befleckt ...".

Ihre Stellung als Miterlöserin neben Christus stellt er so dar:

"Wo immer Christus mit seinem Heilshandeln gegenwärtig ist, dort ist auf geheimnisvolle Weise auch seine Mutter gegenwärtig ... Sie ist es, die bei ihrem Sohn erreicht, dass auch wir ein Tempel Gottes sind, in dem der Geist des Herren wohnt und uns bewegt. Dank ihrer Fürsprache wächst die Kirche 'zu einem heiligen Tempel im Herrn' (Eph.2,21) ... Im Leben eines jeden Christen muss Maria gegenwärtig sein durch eine aufrichtige und tiefe Verehrung."



Diese Aussagen stammen nicht von irgend jemandem, sondern von der höchsten Lehrautorität für über eine Milliarde Katholiken.

Um diese alleinige Vorrecht noch einmal klar herauszustellen, sprach Johannes Paul II. u. a. seinen Vorgänger Pius IX. (1792-1878) selig.

Er ist der Papst, der das "Dogma von der Unfehlbarkeit" der Päpste verkündete und auch als großer Marienverehrer in die Kirchengeschichte eingegangen ist.

Wenige Tage später präsentierte die römische "Glaubenskongregation" (höchstes Gremien für Glaubensfragen) zwei neue Kirchenpapiere.

Darin wird ausgeführt:

1. Die katholische Kirche ist die einzig gültige Kirche.
2. 2. Als "Schwesterkirchen" gelten nur die Kirchen, die eine "ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums" bewahrt haben. Da das evangelische Abendmal nicht als Eucharistie gilt, gehören die Protestanten logischerweise nicht dazu. Wirklich wesentlich an den Kirchenpapieren ist der Aufhänger für diese Demarkationslinie: die Eucharistie (Messopfer). Nach katholischem Verständnis verwandelt sich bei jeder Messe Brot in den wirklichen Leib und Wein in das wirkliche Blut Jesu. Diese Verwandlung darf nur von einem geweihten Priester vorgenommen werden, und nur er darf das Messopfer an die Gläubigen weiterreichen. Dies bedeutet: In jeder Messe wird Christus neu geopfert und allein ein Priester verfügt über dieses Opfer und kann es weiterreichen. Das zweite Vatikanische Konzil hat in unmissverständlicher Weise herausgestellt, dass "die Heiligste Eucharistie das Heilsgut der Kirche in seiner ganzen Fülle enthält."



Doch wo finden sich biblische Beispiele für die Deutung des Abendmahls im Sinne der katholischen Messopfer-Lehre?

Nirgendwo!

Wo gibt es Hinweise in der Heiligen Schrift auf einen Stellvertreter Christi auf Erden, der unfehlbar ist?


Nirgends!

In welchen Stellen spricht Gottes Wort über Maria als Hilfskraft für die Heilsvermittlung?

In keiner!

Es hat einen einfachen Grund, warum große Teile der katholischen Lehre keine biblische Verankerung haben:

Sie sind heidnischen Ursprungs und wurden nur mit einem christlichen Mäntelchen versehen. Eine wesentliche Weichenstellung für diese tragische Entwicklung war die Entscheidung von Kaiser Theodosius im Jahr 391, das Christentum zur Staatsreligion zu erklären und alle heidnischen Kulte zu verbieten.

Die Heiden strömten in die Kirchen, wurden oberflächlich Christen, blieben aber in ihrem Denken und Handeln heidnisch.

Sie übertrugen ihre heidnischen Opferbräuche und religiösen Übungen auf das christliche Leben.

Daraus entwickelte sich u. a. das gesamte Messopferwesen der katholischen Kirche.



Buchtipps

"Von Babylon nach Rom"

383 Seiten,
ISBN 3-89397-377-X

"Das römisch-katholische Messopfer"

89 Seiten,
ISBN 3-9521841-0-1

Ähnliches gilt für die Verehrung der "Himmelsgöttin" Maria.

Was in vielen Madonnen-Statuen zum Ausdruck gebracht wird - eine Frau trägt ein Kind auf dem Arm -, entspringt in Wirklichkeit einem geheimnisvollen Mutter-und-Kind-Kult aus Babylon.

Mittelpunkt der Götzenverehrung waren Ischtar und ihr Sohn Tammuz. Ischtar war die Frau des ersten Weltherrschers von Babylon, Nimrod, und wurde nach ihrem Tod als "Heilige Jungfrau", "Himmelskönigin" und "Fürsprecherin" verehrt.


Zu den weiteren Geheimnissen dieser Mysterien-Religion gehörten eine Lehre von der Läuterung im Fegefeuer, unzählige Sakramente, eine priesterliche Absolution sowie Besprengungen mit Weihwasser.

Von Babylon gelangte dieser heidnische Glaube über viele Umwege nach Rom.

Der römische Oberpriester dieser babylonischen Mysterien-Religion trug als Aufdruck auf seinem Priestergewand die Bezeichnung "Pontifex Maximus", einen Titel, den bis heute alle Päpste führen.

Diese Befunde werden jeden, der der Bibel vertraut, nachdenklich stimmen müssen.



Kirchenpolitisch wirft der neue Winkelzug des Vatikans allerdings Fragen auf:

Bis dato nahm man an, dass Rom mit einer geschickten Taktik und langem Atem versucht, alle Christen unter ein Dach zu manövrieren.

Durch die Papiere von Ratzinger und Co. scheinen jetzt jedoch alle Wege nach Rom blockiert zu sein.

Nur einige wenige Beobachter des ökumenischen Prozesses wiesen darauf hin, dass durch den Annäherungsprozess der Konfessionen keineswegs die Protestanten den Katholiken "in die Falle" gehen würden, sondern eher umgekehrt.

In der letzten Zeit hatte die römische Weltkirche mit einem stark zunehmenden Glaubens-Mischmasch in ihrer eigenen Theologenschar zu kämpfen, wie katholische Medien berichteten.

Haben hier die Glaubenswächter knallhart die Notbremse gezogen?

Aber auch ein anderes Szenario ist vorstellbar.

Auf der Bühne der Weltreligionen - das hat der Religionsgipfel in New York gezeigt - löst ein Gebot fast alle anderen ab: das der Toleranz.

Nun steht das Christentum durch die Entscheidung aus Rom als völlig egoistisch und intolerant am Pranger.

Die Stimmung auf dem religions-politischen Podium könnte sich aufheizen.

Der Kampf gegen jeglichen Fundamentalismus, gegen jeden Alleinanspruch "die" Wahrheit zu haben, wird möglicherweise einen neuen Schub bekommen.

Die Babylon-Religion würde so einen "versteckten" Sieg feiern können, weil die einzige Wahrheit noch mehr in Bedrängnis käme.


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~nora~
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