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 Katholizismus
nora Offline




Beiträge: 571

27.12.2006 20:06
Zeugnisse der letzten Worte von Märtyrern antworten
Zeugnisse der letzten Worte von Märtyrern
gefoltert im "Namen der katholischen Kirche"...

Johannes Hus von Bohemia, tschechischer Reformist, verbrannt als "Ketzer" durch die Katholischen Kirche am 6. Juli 1415 in Konstanz. (Entnommen der: "Story of Liberty", von Charles Carleton Coffin)

Die Prozession überquerte die Brücke und kam auf einer Wiese zum Halten, zwischen den Gärten der Stadt und dem Tor von Gottlieben. Hier sollte die Hinrichtung stattfinden. An der Stelle angekommen, wo er sterben sollte, kniete der Martyrer nieder und begann die Bußpsalme zu zitieren. Er brachte kurzes und inbrünstiges Flehen im Gebet dar und wiederholte öfters, wie die Zuschauer Zeugnis gaben, "Herr Jesus, in deine Hände befehle ich meinen Geist". "Wir wissen nicht", sagten die, die in seiner Nähe waren, "wie sein Leben aussah, aber wahrlich er betet auf eine hingegebene und göttliche Weise". Während er seinen Blick im Gebet nach oben richtete, fiel seine Papierkrone herunter. Einer der Soldaten eilte nach vorne um sie ihm wieder aufzusetzen, während er sagte: "Er muss mit den Teufeln verbrannt werden denen er diente". Der Märtyrer lächelte wieder. Der Marterpfahl wurde tief in die Erde gehauen. Hus wurde mit Seilen daran festgebunden. Er stand in Richtung Osten. "Das", riefen manche, "ist die falsche Richtung für einen Ketzer". Er wurde wieder losgebunden, nach Westen gedreht und am Pfahl mit einer Kette, die um seinen Hals ging, festgekettet. "Es ist so", sagte er "das ihr die Gans zum Schweigen bringt, aber in hundert Jahren wird ein Schwan sich erheben, dessen singen ihr nicht zum Schweigen bringen könnt".

Er stand mit seinen Füßen auf dem Scheiterhaufen, der mit Stroh vermischt war, damit es umso besser zündete. Holz wurde um ihn herum bis zum Hals aufgestapelt. Bevor sie die Fackel daran hielten, traten Ludwig von Bayern und der Kaiserliche Befehlshaber heran und flehten ihn zum letzten Mal an, um seines Lebens willen seine Fehler zu widerrufen. "Welche Fehler soll ich widerrufen"? fragte Hus, "ich bin mir keiner bewusst. Gott ist mein Zeuge, dass alles was ich geschrieben und gepredigt habe, war zum Ziel, Seelen von der Sünde und dem Verderben zu retten; und deshalb will ich freudig mit meinem Blut diese Wahrheit bestätigen, die ich schrieb und predigte".

Nachdem sie diese Worte hörten, wichen sie von ihm und Johannes Hus war fertig mit Menschen zu reden. Das Feuer wurde angefacht und die Flammen schlugen hoch.

"Glaubt nicht", sagte er zu den Leuten, "dass ich etwas anderes als die Wahrheit gelehrt habe". Seine Lippen zitterten nicht - seine Wangen wurden nicht weis. Er bezeugte die Wahrheit. Warum sollte er sich fürchten? Die Wahrheit und die Freiheit sind immerwährend und werden weiterleben, wenn Kaiser und Papst längst dahingeschieden sind. Die Wahrheit macht die Menschen frei und es wird glorreich sein, für die Freiheit zu sterben. Die Reisigbündel sind um ihn herum gebündelt - Bündel aus trockenen Stöcken. Der Vollstrecker hält seine Fackel. "Widerrufe deine Fehler", ruft der Herzog von Bayern. "Ich habe nichts Falsches gelehrt. Die Wahrheit die ich gelehrt habe, wird durch mein Blut besiegelt." "Verbrennt ihn". Der Vollstrecker hält seine Fackel ans Reisig. " Johannes Hus", so berichtet Fox, "begann mit lauter Stimme zu singen, ‚Jesus, du Sohn Davids, habe Barmherzigkeit mit mir'. Und als er dasselbe zum dritten Mal wiederholte, blies der Wind so sehr in sein Gesicht, dass es ihn erstickte".

Poggius, der Sekretär der Ratsversammlung und Äneas Sylvios, der später Papst wurde und dessen Aufzählungen nicht frei sind von dem Verdacht, dass sie getrübt sind, geben sogar ein größeres Zeugnis des heldenhaften Benehmens von beiden Hus und Jerome während ihrer Hinrichtung. "Beide", sagt der genannte Historiker "hatten einen beständigen Geist, als ihre letzte Stunde antrat. Sie bereiteten sich auf das Feuer vor, als ob sie zu einer Hochzeit gingen. Kein Schmerzensschrei kam aus ihrem Mund. Als die Flamen hochschlugen, begannen sie Psalmen zu singen; und die ungestümen Flammen konnten kaum ihr Singen aufhalten".

Was ist es was die Leute aus diesen lodernden Flammen heraus hören?
"Ehre sei Gott in der Höhe, Frieden den Menschen guten Willens". Es ist das Lied, das die Engel über den Feldern von Bethlehem sangen. Und dieses: "Wir loben dich, wir segnen dich, wir beten dich an, wir geben Dank für deine große Herrlichkeit". Es ist frohlocken in Exselsius. Der Rauch verblendet ihn, die Flammen schlingen sich über seinen Kopf. Und doch geht die Stimme weiter: "Du, der du die Sünden von der Welt nimmst, hab Erbarmen mit mir". Die Flammen umzingeln ihn, sein Kopf fällt auf seine Brust.

Hus hat den Geist aufgegeben. Als die Flammen abstarben, fand man heraus, dass nur der untere Teil seines Körpers verbrannt war und der Oberkörper, durch die Kette festgehalten, hing am Marterpfahl. Die Vollstrecker zündeten das Feuer neu an, um was vom Märtyrer übrig war, zu verzehren. Als die Flammen das zweite Mal abstarben, fand man das Herz immer noch unversehrt in der Asche. Ein drittes Mal musste das Feuer angefacht werden. Schließlich war alles verbrannt. Die Asche wurde vorsichtig zusammengetragen, selbst die Erde wurde ausgegraben und alles wurde weggeschafft und in den Rhein geworfen; so besorgt waren seine Verfolger, dass nicht die kleinste Spur von Johannes Hus - nicht einmal ein Faden seines Gewandes, denn auch das wurde mit seinem Körper verbrannt - sollte übrig sein, auf dieser Erde.




Rogers Märtyrertum

Herr Rogers sagte, "das was ich gepredigt habe, besiegle ich mit meinem Blut"! "Dann", sagte der Sheriff, "bist du ein Ketzer". "Das wird sich am jüngsten Tag zeigen", sagte Rogers. "Nun", ging das hin und her weiter, "Ich werde niemals für dich beten". "Aber ich werde für dich beten", gab Rogers zurück; Und so wurde er in Richtung Smithfield gebracht, am selbigen Tag, welcher Montag der 4.Februar war, während er den Psalm "Miserere" auf dem Weg rezitierte, und sich alle Leute über seine Standfestigkeit mit großem Loben und Danken an Gott für ihn freuten. Und dort, in der Gegenwart von Rochester, Überwacher des Haushaltes der Königin, Sir Richard Southwell, beide Sheriffs als auch vielen Leuten, wurde das Feuer angelegt; und als es beides, Beine und Schultern ergriff, er, der sich nicht als jemand Kluges fühlte, wusch seine Hände im Feuer, als ob es kaltes Wasser gewesen wäre. Nachdem er seine Hände zum Himmel erhoben hatte, nahm er sie nicht mehr herunter, bis zu dem Augenblick, da das Feuer sie verzehrt hatten, legte dieser glückselige Märtyrer sehr gelinde, seinen Geist in die Hände seines himmlischen Vaters.


John Hooper, Bischof von Worcester und Gloucester

verbrannt am 22. Januar 1555


Dann wurde der Eisenring, der für seine Mitte vorbereitet war gebracht, der, welcher scheinbar zu kurz war, ihn zusammenschrumpfte und seinen Körper einzwängte, bis er schloß. Aber als sie ihm anboten seinen Hals und seine Beine mit den anderen Ringen festzubinden, weigerte er sich mit den Worten, "Ich bin mir ganz sicher, ich werde euch keine Unannehmlichkeiten machen". Da er nun bereit war, schaute er über die ganze Menge, von welchen er wohl gesehen wurde, da er nicht nur groß war, sondern auch auf einem hohen Stuhl stand, konnte er weit und breit nichts anderes sehen, als weinende und betrübte Menschen. Dann, während er seine Augen und Hände zum Himmel hob, betete er im Stillen. Nach und nach kam der, der dazu bestimmt war, das Feuer zu legen und bat ihn um Vergebung. Er fragte warum er ihm vergeben sollte, war ihm doch kein Vergehen ihm gegenüber bewußt. Oh, Herr", sagte der Mann, "ich bin dazu bestimmt, das Feuer zu legen". "Darin", sagte Mr. Hooper, "vergehst du dich nicht an mir: Gott vergibt dir deine Sünden, und wallte deines Amtes, ich bitte dich". Dann wurde das Schilfrohr aufgeworfen und er erhielt zwei Bündel davon in seine eigenen Hände, nahm sie an, tat je einen unter seine Arme und zeigte mit seinen Händen, wohin der Rest sollte verteilt werden und zeigte die Stellen, an denen noch welches fehlte. Befehl wurde jetzt gegeben, dass das Feuer nun entfacht werden sollte. Aber da weniger grüne Reisigbündel da waren, als zwei Pferde tragen konnten, entflammte es nicht sofort, sondern es brauchte ein wenig Zeit, bis das Reisig das Schilfrohr entzündete. Schließlich loderte das Feuer um ihn herum; aber da dieser Platz sehr windig war und es ein düsterer kalter Morgen war, blies es die Flammen weg von ihm, so dass er in gewisser Weise kaum vom Feuer berührt wurde. Anstrengungen wurden dann gemacht, die Flammen zu verstärken und dann explodierten die Blasen mit Schießpulver; welche ihm aber wenig nutzte, so wie sie plaziert waren und der Wind noch den Rest dazu gab mit seiner Stärke. In diesem Feuer betete er mit lauter Stimme, "Herr Jesus, hab Erbarmen mit mir! Herr Jesus hab Erbarmen mit mir! Herr Jesus, empfange meinen Geist"! Und das waren seine letzten Worte die von ihm gehört wurden. Dennoch schlug er seine Brust mit seinen Händen, bis, durch das erneuern des Feuers, seine Kräfte wichen und seine Hand durch das Schlagen an das Eisen an seiner Brust hängen blieb. Daraufhin gab er, nach vorne fallend, seinen Geist auf. Durch das alles war sein letztes Leiden so hinausgezogen. Er war fast eine drei viertel Stunde oder mehr im Feuer, wie ein Lamm ertrug er geduldig die extreme Lage, er bewegte sich weder vorwärts, rückwärts noch auf keine Seite; sondern so still wie ein Kind in seinem Bett starb er; und regiert jetzt als ein gesegneter Märtyrer in den Freuden des Himmels, bereitet, für die Treuen in Christus, vor der Erschaffung der Welt; was alle Christen veranlasst, für seine Treue, Gott zu loben.


William Tyndale geb. 1484 ? - - Gefoltert 6.Oktober 1536

Zuletzt, nach langer Beweisführung, auch wenn keine Beweise dienlich waren, und er den Tod nicht verdiente, wurde er durch Kraft des Kaisers Urteil, beschlossen in der Versammlung in Augsburgh, verurteilt, und durch die Selbigen zum Hinrichtungsort gebracht. Dort wurde an den Marter Pfahl gebunden und dann durch den Henker stranguliert und hinterher mit Feuer vernichtet am Morgen, in der Stadt Filford, A.D. 1536; So am Marter Pfahl gebunden, rief er mit inbrünstigem Eifer und lauter Stimme, "Herr, öffne die Augen des Königs von Englands".

Text vom 2. Band der Kirchlichen Geschichte, Seite 301-306; Mit dem Inhalt der Handlungen und Denkmale der Märtyrer.


Latimer & Ridley, lebendig verbrannt bei Oxford im Jahre 1555

Dann brachten sie ein brennendes Reisigbündel und legten dasselbe zu Ridleys Füßen; zu dem Latimer aus dem Feuer rufend sagte, "Sei guten Mutes, Meister Ridley, und stehe deinen Mann. Wir werden am heutigen Tage, durch Gottes Gnade, solch eine Kerze anzünden, die, wie ich glaube, nie wieder ausgelöscht wird.

(Von Foxes Buch der Märtyrer)
Wie Polycarp um 168 A.D hingerichtet wurde.

Polycarp wurde ungefähr um 70 a.D. geboren. Er wurde in seiner Kindheit, als Sklave an eine reiche Frau mit Namen Calisto verkauft. Sie zog ihn als ihren Sohn auf. Er lernte Jesus als seinen Erretter in diesen frühen Jahren kennen. Als er älter wurde, hatte er die Gelegenheit, unter der Aufsicht des Apostel Johannes und anderen, die persönlich von Jesus Christus gelehrt wurden, zu studieren. Polycarp war aktiv im Dienst für den Herrn in der Kirche von Smyrna beteiligt. Nach dem Tod von Calisto wurde er Erbe all ihres Vermögens. Er benutzte sein Vermögen um die Sache Christi zu fördern und denen zu helfen, die in Not waren. Als Bucolos, der Pastor seiner Kirche starb, ernannten die Apostel und im besonderen Apostel Johannes, Polycarp als Pastor der Kirche zu Smyrna. Polycarp diente viele Jahre treu in dieser Kirche. Die Verfolgung von Christen war an der Tagesordnung, als Marcus Aurelius der Kaiser von Rom war.

Für viele Jahre wurde Polycap verschont. Aber die ganze Wucht der Verfolgung wurde auf Polycap in den späteren Jahren seines Amtes, losgelassen. Drei Tage bevor er festgenommen wurde, offenbarte ihm der Herr in einem Traum, dass er am Marterpfahl verbrannt werden wird. Als die Soldaten kamen um ihn zu holen, bestanden seine Freunde darauf, ihn zu verstecken. Polycap stellte klar, dass er es in Zukunft nicht erlauben wird, ihn zu verstecken. Die Soldaten fanden bald heraus, wohin er gebracht wurde. Als er sie kommen sah, kam er heraus und begrüßte sie warmherzig und bot ihnen Speise an. Während sie aßen, bat er darum, dass es ihm erlaubt sei, zu beten, bevor sie ihn wegführten. Seine Bitte wurde ihm gewährt. Zwei Stunden lang betete er laut und inbrünstig und mein Buch sagt, "sosehr, dass viele der Soldaten anfingen, es zu bereuen, dass sie gegen solch einen göttlichen alten Mann gekommen sind".

Als er mit Beten fertig war, setzten sie ihn auf einen Esel und brachten ihn in die Stadt um verhört zu werden, als einer, der ein Gegner der autorisierten heidnischen Religion ist. Als er ankam setzten sie ihn auf einen Wagen und begannen ihn zu bedrängen, zu sagen, dass der Kaiser Gott ist, und dass er ihm ein Opfer bringen soll. Sie sagten, das schadet nicht, oder? Zuerst verweigerte er es, zu antworten. Schließlich als sie ihn weiterhin bedrängten, sagte Polycap, "ich werde nicht tun, wozu ihr mich zu überreden versucht".

Das verärgerte seine Richter sehr. Sie hatten fest angenommen, dass sie ihn leicht beeinflussen könnten, das zu tun, was sie wollten. Sie wurden bösartig in ihren Worten und Taten. Sie warfen ihn buchstäblich vom Wagen, auf dem er saß, was eine ernsthafte Verletzung seiner Schenkel verursachte. Diese Schaustellung der Gewalt hetzte die blutdürstige Masse so sehr auf, dass sie so laut in ihrem Fluchen und Spotten wurden, dass niemand mehr etwas verstehen konnte. Während sie Polycap zum Platz der Hinrichtung zerrten, klang eine Stimme aus dem Himmel laut und klar über dem Geschrei der Menge die sagte, "Sei stark Polycap und steh deinen Mann".

Die Aufzeichnungen sagen aus, dass während niemand sah, wer es war, der zu Polycarp sprach, hörten viele Gläubige, die in der Menge waren, auch klar diese Stimme. Wahrlich Polycap war standhaft für den Herrn Jesus Christus bis zum Ende, trotz allen Anstrengungen ihn dazu zu bewegen, Christus zu verleugnen. Einer der Richter versuchte ihn dazu zu bewegen, seinen Glauben zu verleugnen in dem er sagte, "Ehrerbiete dein hohes Alter…schwöre bei des Kaisers Wohl. Bereue und sage: nimm die Gottlosen weg." Der Historiker fährt fort, "Polycap schaute mit strenger Miene auf die gesamte Menge von gottlosen Heiden, die versammelt waren auf den Hochständen und während er seine Hände gegen sie schüttelte und nach oben gen Himmel schaute, sagte er ergrimmend, "Nimm die Gottlosen weg". Aber der Richter war damit nicht zufrieden. Er sagte, "Schwöre und ich werde dich frei setzen; verwerfe Christus". Dies ist die Stelle, an der Polycap seine berühmte Antwort gibt - - "Sechsundachtzig Jahre habe ich jetzt Christus gedient und Er hat mir nie das geringste Unrecht angetan: wie kann ich dann meinen König und Erretter lästern"?

Der Richter, verärgert,drängt ihn dann zu einem, "schwöre beim Genius des Kaisers". Polycap verweigerte, aber bot an, seinen Glauben in Christus zu teilen. Der Richter warf das Angebot ab und drohte, "ich habe wilde Tiere bereit, zu denen werde ich dich werfen, es sei denn du bereust". Polycap antwortet ruhig, "Dann rufe nach ihnen; denn wir Christen sind standhaft in unserer Meinung, nicht von gut zu böse zu wechseln; Aber für mich ist es gut, mich vom Bösen zum Guten zu ändern".

Der wütende Richter sagte, "Angesichts dessen, dass du die wilden Tiere verachtest, werde ich dich durch Feuer verzehren lassen, es sei denn du bereust". Polycarp antwortete " Du drohst mir mit Feuer das eine Stunde brennt und dann verlöscht, aber weißt nichts über das Feuer des Kommenden Gerichtes und der ewigen Bestrafung, die für die Gottlosen bereitet ist. Aber warum zögerst du es hinaus? Bringe herbei was du tun willst"!

Der Richter rief dreimal laut aus, "Polycarp hat gestanden, ein Christ zu sein". Die Menge reagierte in Raserei, "Das ist der Doktor von Asien; Der Vater der Christen; Und der Zerstörer unserer Götter. Er, der so viele gelehrt hat, nicht Opfer zu bringen, noch auf keine Weise die Götter anzubeten". Zuerst riefen sie aus, dass die Löwen auf ihn losgelassen werden sollen und dann, dass er lebendig verbrannt werden soll. Sie brachten Polycarp zum Marterpfahl und wollten ihn daran festnageln. Er machte sich bemerkbar und sagte, "laßt mich so wie ich bin: Denn der mir Kraft gibt, das Feuer zu erdulden, wird mir auch helfen, ohne dass ihr mich festnageln müßt, auf dem Scheiterhaufen zu stehen, ohne mich zu bewegen". Sie banden ihn lediglich am Marterpfahl fest.

Er betete dieses Gebet, bevor das Feuer angezündet wurde - Herr, Gott der Allmächtige, der Vater deines heißgeliebten und gesegneten Sohnes, Jesus Christus, durch welchen wir Kenntnis von Dir erhielten; Der Gott der Engel und Mächte und von jeder Kreatur und besonders dem ganzen Geschlecht der Gerechten die in deiner Gegenwart leben! Ich gebe dir von ganzem Herzen dank, dass Du es mir gewährt hast, mich zu diesem Tag hin zu bringen und zu dieser Stunde; Dass ich Teil werden soll an der Zahl der Märtyrer, an dem Kelch Christi, zur Auferstehung zu Ewigem Leben, beidem, der Seele und des Körpers, in der Unvergänglichkeit des Heiligen Geistes. Unter welchen ich heute angenommen werden möge, vor dir, als ein annehmbares Opfer; Als der wahre Gott, in dem keine Falschheit ist, der mir beides zuvor verordnet und offenbart hat und jetzt auch erfüllt hat. Für dies und auch alles andere lobe ich dich, ich segne dich, ich verherrliche dich in dem ewigen und himmlischen Hohen Priester, Jesus Christus deines geliebten Sohnes; zu welchem sei Dir und dem Heiligen Geist, Ehre jetzt und in allen nachfolgenden Jahrhunderten, Amen".

Auf das ‚Amen' entzündete der Scharfrichter das Feuer, aber etwas seltsames passierte. Die Flammen machten einen Bogen um Polycarp wie ein Segel eines Schiffes gefüllt mit Wind und er brannte einfach nicht. Nach einiger Zeit wurde dem Scharfrichter den Befehl gegeben, ihn mit einem Schwert zu stechen und so tat er es. Das Resultat war, dass so viel Blut aus der Wunde floß, dass es das Feuer auslöschte. Das Feuer wurde erneut angefacht und Polycarps Körper wurde zu Asche verbrannt. Polycarp war dem Herrn treu bis in den Tod.



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~nora~
"Ich singe dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust;
ich sing und mach auf Erden kund,
was mir von dir bewußt
(..)" v. Paul Gerhardt
Galater 5,1: "Für die Freiheit hat uns Christus befreit; so stehet nun fest und lasset euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!"
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Tägliche Inspiration: http://flingk.com/c0qqv56

Dateianlage:
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