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JESUS is LOVE - Forum

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.  Johannes 3,16

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 Evangelisation
nora Offline




Beiträge: 571

14.04.2007 15:39
Sünde und Kreuz antworten

Sünde und Kreuz:

Jes 53.4-5: „Führwahr, er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen. Und wir, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt; doch um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Missetaten willen zerschlagen. Die Strafe zu unseren Frieden lag auf ihm, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.“

Joh 3.16: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“

Rö 6.23: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christo Jesu, unseren Herrn.“

Das Thema „Sünde und Kreuz“ ist wichtig, weil damit die Frage des ewigen Lebens für uns Menschen geklärt wird.

Die grundsätzliche Schuldfrage und damit die Errettung vor der ewigen Verdammnis ist mit der Wiedergeburt durch Gott gelöst. Weil wir hier auf Erden in einem ständigen Kampf mit den Mächten der Finsternis stehen (Eph 6.12), ist es wichtig geistlich zu leben (Gal 5.16+25). Der Geist streitet gegen das Fleisch (Rö 8.13, Gal 5.17, 1Pe 2.11). In einer Predigt wurde mal gesagt, dass im Gläubigen zwei Naturen sind. Diese zwei Naturen wurden mit zwei Hunden verglichen, die gegeneinander kämpfen. Gewinnen wird der, der mehr gefüttert wird. Den fleischlichen Hund muss man verhungern lassen (z.B. keine Völlerei). Den geistlichen Hund muss man füttern (z.B. Wort Gottes lesen, flehentliches Gebet).

Über das Thema „Wie kann man der Versuchung begegnen“ schreibt Ole Hallesby in seinem Buch „Warum ich nicht religiös bin“ auf Seite 63ff: „Wer so fragt, dem möchte ich sagen, dass mich vor 54 Jahren keine andere Frage so beschäftigte wie diese: wie werde ich meine Versuchung besiegen? Ich habe Antwort bekommen und freue mich, dich mit demselben Trost trösten zu können, der mir damals zuteil wurde. Und ich sage dir: Es gibt nur einen Einzigen, der dir helfen kann. Du kannst durch die ganze Welt wandern und so viele Ratschläge bekommen. Aber Ratschläge hast du selbst. Kraft ist das, was du brauchst. Doch niemand von ihnen hat Kraft. Nur Einer hat Kraft.

Das ist Christus. Er hat Junge und Alte aus dem Schmutz gezogen und zu heiligen Menschen gemacht. Wirf dich nieder vor deinem Erlöser! Sage ihm die Wahrheit, wie du in allen Versuchungen unterlegen bist. In der gleichen Stunde nimmt er dich auf von deiner Sünde und deinem Schmutz und wäscht dich rein. Er löscht alle deine Versündigungen aus und wirft sie hinter sich in das Meer des Vergessens. Du bist freigesprochen! Du bist Gottes Kind um Jesu Christi willen. Du verstehst das nicht. Nein, ich auch nicht, aber ich bin froh darüber, zum Glauben an ihm gekommen zu sein, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. Das ist der entscheidende Anfang zum Sieg über die Versuchungen. Dieser Sieg beruht nämlich ebenso wenig auf deiner Moral wie auf deiner Religion. Das ist auch eins von den Paradoxa des Christentums, ein Ärgernis des Christentums. Dieser Sieg über die Versuchung beruht nicht auf den neuen moralischen Kräften, die wir durch unsere neue Geburt bekommen. Der neue Mensch in uns wird in diesem Erdenleben niemals stark genug sein, dass er den alten Menschen zu besiegen vermöchte. Nein, unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat (1Joh 5.4). Das erscheint wie eine unmoralische Lehre, die den Menschen ermuntert, sich in ein mystisches Gotteserlebnis zu werfen, anstatt seinen eigenen Willen aufs äußerste anzuspannen. Dieser Kampf und Sieg des Glaubens ist auch den Gotteskindern so neu und befremdend, dass es seine Zeit dauert, bis sie lernen, dass nur der Glaube ihnen hilft, den Kampf zu führen und den Sieg zu gewinnen. Das ist auch der Grund, warum viele Bekehrte in der ersten Zeit in Not und Sorge geraten. Sie haben den ehrlichen Willen, an Gott zu glauben, aber sie verlieren oft den Mut, weil sie noch nicht gelernt haben, mit der Versuchung fertig zu werden. Man hatte sich Jesu Rat gemerkt: >>Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallet<< (Mk 14.38). Aber zu wachen ist ermüdend und anstrengend, und so mancher gibt es bald auf. Andere bleiben treu auf ihrem Posten, aber auch sie ermüden, über sich selbst und ihre Neigungen zu wachen. Es liegt daran, dass sie das Wachen missverstanden haben. Wenn ein Heer in Feindesland eindringt, werden überall Wachtposten aufgestellt. Diese sollen sich nicht in einen Kampf mit dem Feind einlassen, sie sollen den Feind im Auge behalten, und sobald sie mit ihm Fühlung haben, sollen sie es dem Hauptquartier melden, damit sich das Heer zum Kampf rüsten kann. Dasselbe soll unsere Wachsamkeit tun. Wir wollen feststellen, wo der Feind steht, und es unserem Hauptquartier melden, damit von dort aus der Feind für uns abgewehrt werden kann.

Nun gibt es viele ehrliche Seelen, die wachen und beten, aber trotzdem erliegen. Wohl deshalb, weil ihnen der Blick fehlt für das Wunder im Kampf und Sieg der Gläubigen. Es ist die Glaubensseite in diesem Kampf, die ihnen noch unklar ist. Aber eben diese Seite will der Herr ihnen jetzt zeigen. Und das geschieht - merkwürdig genug – eben durch die Niederlagen. Die heilige Kunst des Glaubens besteht von der ersten bis zur letzten Stunde darin, sich vom Herrn zunichte machen zu lassen, sich von seiner eigenen Sündengebundenheit überzeugen und vom Herrn ohne Grund begnadigen zu lassen, d.h. aus Gnade; aber es heißt auch, seine völlige Ohnmacht der Versuchung gegenüber eingestehen und sich von einem anderen, nämlich Gott, retten zu lassen, ohne irgendetwas mehr zu tun, als sich eben retten, d.h. den Herrn das Wunder vollbringen zu lassen. Dieser Kampf ist ein Glaubenskampf und dieser Sieg ein Glaubenssieg. Er wird nur von denen gewonnen, die sich im Glauben vor Gottes vernichtender Gnade gebeugt haben, sich im Glauben von ihrer Niederlage überzeugen lassen, und jedes Vertrauen zu sich selbst aufgeben und ihre Hände wie hilflose Kinder ihrem Befreier entgegenstrecken. Das ist das Ärgernis am Kampf des Gläubigen gegen die Versuchung. Wenn der Wachtposten Fühlung mit dem Feind bekommt, besteht seine Aufgabe darin, augenblicklich zu melden, dass der Feind da ist. Ebenso ist es in unserem Kampf. Unsere Feinde sind uns völlig überlegen. Wir stehen ja nicht nur gegen unser eigenes Fleisch und Blut im Kampf, sondern gegen das Geisterheer des Bösen. Darum ist es auch aussichtslos für uns, mit dem Feinde zu streiten. Unser neuer Mensch ist ja nicht einmal imstande, den alten zu besiegen. Nein, unsere Aufgabe in diesem ungleichen Kampf besteht in zwei einfachen Dingen. Zuerst müssen wir wachsam sein gegenüber dem Feind und erkennen, wenn er sich nähert. Zweitens müssen wir es dem Oberbefehlshaber melden. Unser Oberbefehlshaber ist Jesus Christus, der endgültig unsere Feinde besiegt hat und uns an diesem seinem Sieg teilhaben lassen will, so oft uns die Versuchung überkommt. Er ist nicht weit entfernt von uns, er ist immer an unserer Seite. Das einzige, was ich zu tun habe, wenn ich merke, dass sich die Versuchung nähert, ist, zum Herrn zu rufen: Komm, Herr, meine Feinde sind hier. Komm, und hilf mir aus der Versuchung! Folge nun diesem einfachen Rat Jesu! Dann wirst du erleben, dass das keine Redensarten sind, sondern ein sicherer Weg zum Sieg, sogar über deine schwierigsten Gewohnheitssünden.

Wenn wir von der Versuchung überwunden werden, geschieht es entweder, weil wir den Sieg nicht ehrlich wollen, sondern heimlich mit der Sünde im Bunde stehen – in diesem Falle kann uns nicht einmal der allmächtige Gott helfen; oder wir wollten wohl siegen, hatten aber noch nicht unsere eigene Hilflosigkeit begriffen und uns im Augenblick der Versuchung nicht in die Arme des Erlösers geworfen, damit er unseren Feind entwaffne. Und dies will ich unterstreichen: Die Versuchung überwindet uns, wenn wir nicht gelernt haben, uns sofort an den Herrn um Hilfe zu wenden. Das Gefährliche an der Versuchung ist ja, dass sie uns nach und nach verwirrt, unsere moralische Urteilskraft schwächt und dass sich unser Blick für die Sünde, die uns gerade versucht, unter dem Einfluss der Versuchung verändert. Solange wir nicht unter dem Einfluss der Versuchung stehen, sind wir stark. Wir fühlen geradezu Widerwillen gegen die Sünde. Aber wenn die Versuchung naht, geschieht die Veränderung still und ohne dass wir es merken. Sie stachelt die Begierde an, setzt unsere Urteilskraft herab und lähmt unseren Willen. Darum siegen auch nur diejenigen über ihre Versuchung, die von ihrer eigenen Kraftlosigkeit und Ohnmacht in diesem ungleichen Kampf überzeugt sind und sich, ohne es auf einen Kampf ankommen zu lassen, wie ein Kind an ihren Erlöser klammern und rufen: Nun falle ich wieder, wenn du dich nicht zwischen mich und meine Versuchungen stellst. .... Je mehr der Gläubige seine Unmündigkeit und Torheit erkennt, desto sicherer und leichter wird er diesen Weg des Sieges gehen. Er ist von seinem Erlöser so abhängig geworden, dass er bei der geringsten Versuchung wieder zu ihm flieht. Bevor ich diese Betrachtung abschließe, möchte ich noch eine Stunde der Versuchung nennen, die besonders ernst und folgenschwer ist. Das ist die Stunde der Erweckung. Auch diese enthält etwas Paradoxes, etwas Ärgerliches. Die Berufung, die Erweckung ist an eine bestimmte Stunde geknüpft. Unsere Vernunft fühlt sich veranlasst, zu fragen: Warum ruft Gott einen Menschen zu einer besonderen Stunde und nicht zu jeder Zeit? Ob du jemals Antwort auf diese Frage bekommst, weiß ich nicht. Aber Schrift und Erfahrung sagen, dass der Ruf an bestimmte Zeiten, ja verhältnismäßig kurze Zeiten im Leben eines Menschen gebunden ist: >>Suchet den Herrn, solange er zu finden ist! Rufet ihn an, solange er nahe ist!<< (Jes 55,6).

Die heilige Stunde der Erweckung ist von Gott lange vorbereitet, ohne dass du es wusstest. Vorbereitet bis in die kleinste Einzelheit. Vorbereitet durch große und kleine Fügungen, die Gott dir geschickt hat. Nach dieser Vorbereitung erlebst du das Wunder an dir, das wir Erweckung nennen: Gott stellt dich vor sein heiliges Angesicht. Aber gleichzeitig naht die Versuchung.

Du fühlst dich Gott gegenüber unbehaglich und bist ängstlich und möchtest dich ihm am liebsten entziehen. Du meinst, es sei nicht so eilig, du willst zwar Christ werden, aber gerade jetzt passt es dir schlecht. Später wird es dir leichter, eine so entscheidende Wahl zutreffen. Das ist die Versuchung des Erweckten. Auch hier ist wieder die Hölle beteiligt. Warum liegt Satan so viel daran, dass der Erweckte die Entscheidung hinausschiebt? Möchte er diesen Menschen noch eine Zeitlang für sich haben? Ja, das auch. Satan braucht alle, die ihm dienen wollen, und er weiß, dass ein Mensch, solange er unbekehrt bleibt, Gottes Werk an sich und an anderen nur hindert. Sein wichtigster Grund jedoch, die Erweckung hinauszuschieben, ist ein anderer. Satan weiß, was die Erweckung bedeutet und dass es nur wenige Zeiten im Leben eines Menschen gibt, in denen Gott ihn erwecken kann. Und er weiß weiter, dass mit dieser Erweckung eine übernatürliche Kraft verbunden ist, die es dem Erweckten möglich macht, mit seinem alten Leben zu brechen. Er weiß aber auch, dass diese Kraft wieder verschwindet, wenn der Erweckte sie nicht zu seiner Bekehrung benutzt. Sie lässt sich nicht lagern. Deswegen rät der Herr den Erweckten: >>Heute, so ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht!<< (Heb 3,15).“
(Zitat Ende).



Gott spricht jeden Menschen 2-3mal so an, dass er das Evangelium von Jesus Christus verstehen kann, Hiob 33.29: „Siehe, das alles tut Gott zwei-, dreimal mit dem Manne, um seine Seele abzuwenden von der Grube, dass sie erleuchtet werde von dem Lichte der Lebendigen.“

Dies ist die wichtigste Entscheidung im Leben eines Menschen.
Nach dieser Entscheidung beginnt ein Umerziehungsvorgang durch Gott. Wichtig ist, dass Christen aus der Vergebung leben. Man sollte nie aufgeben, sondern immer wieder die Sünde vor Jesus bekennen (Ps 32.5, Ps 86.5, Mt 9.6, Lk 17.4, Joh 13.1-17, 1Joh 1.6-2.1) und immer wieder neu anfangen. Solange man noch unter seine Sünde leidet, solange gibt es auch noch Hoffnung. Wir sollten daran glauben, dass Gott mit der Zeit unsere Schritte im Glauben befestigen wird (Ps 37.23-24). Dies kann nur im Glauben ergriffen werden. Weiterhin sollte man durch Glaubensschritte immer weiter weg kommen von allen Bösen. Joh 15.3:“Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.“ Wenn Jesus zu uns gesprochen hat und wir ihm als Herrn angenommen haben (Wiedergeburt) dann sind wir schon rein. Wenn wir

in seinem Wort bleiben, dann wird sich die reinigende Wirkung mit der Zeit weiter fortsetzen (Joh 8.31-32, 8.51, 13.10, 1Joh 1.8-9).

Wir sollten unsere Hilfe beim Herrn und nicht bei Menschen suchen
(2Chr 16.1-9, Ps 34.8, Ps 108.12, Ps 118.8-9, Ps 146.3-7, Spr 29.25, Jes 2.22). Ein Glaubensschritt ist flehentliches beständiges Gebet (Mt 17.21, Mt 26.41, Mk 9.29, Lk 2.37, Lk 18.1-8). In den zuvor genannten Bibelstellen wird in manchen Grundtexten auch vom Fasten gesprochen. Weiterhin sollte man lernen dem Herrn Jesus zu gehorchen (Joh 3.36). Jesus selbst an höchster Stelle akzeptieren und nicht die eigenen Pläne (Ideen) oder die Ideen anderer Menschen. Um dies zu Erreichen bedarf es viel Weisheit und Zeit. Man sollte sich nicht von Gefühlsschwankungen oder Anfechtungen irritieren lassen.

Den „alten“ (nicht wiedergeborenen) Menschen für tot halten (Rö 6.1-11).

Es ist Gottes Gnade, dass die eigenen Schritte befestigt werden (Ps 37.23, Spr 20.24).


von W.S.

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~nora~
"Ich singe dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust;
ich sing und mach auf Erden kund,
was mir von dir bewußt
(..)" v. Paul Gerhardt
Galater 5,1: "Für die Freiheit hat uns Christus befreit; so stehet nun fest und lasset euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!"
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